Zistrose gegen Zecken – natürlich gegen die Blutsauger vorgehen

Natürliche Mittel gegen Zecken - Zistrose.

Zecken sind gefährliche Tiere, für viele sogar die gefährlichsten Tiere Deutschlands. Denn Zecken übertragen gefährliche Krankheiten für Mensch und Tier. Und so werden gerade Hunde ab Frühjahr gegen Zecken geschützt, dabei setzt so mancher Hundehalter auf die Chemische Keule. Meist sogar mit schlechtem Gewissen, sind doch Pestizide enthalten, die eben auch Nebenwirkungen für Mensch und Tier haben. Denn auch wenn erstmal der Hund das Spot-On aufs Fell bekommt oder das Antizeckenhalsband um den Hals, so kann das Mittel bei einem Kontakt auch übertragen werden und sei es nur beim Streicheln.

Zistrose gegen Zecken

Zistrosentee bzw. Cistus incanus, ist ein gutes Mittel, um das Immunsystem zu stärken. Weswegen Zistrosentee gerade in der kalten Jahreszeit besonders gerne getrunken wird, gilt es doch sich dann gegen Erkältungen aber auch Infekte zu schützen. Die Zistrose wirkt nicht nur antioxidativ und entzündungshemmend, sondern auch antimikrobiell und antiviral.

Man geht davon aus, dass die Zistrose aber nicht nur gegen Erkältungen und virale Infekte hilft, sondern eben auch gegen Zecken und Mücken bzw. diese erfolgreich abwehrt. Dabei kann die Zistrose nicht nur den Menschen schützen, sondern eben auch den Hund.

Bei einem Feldversuch wurden Hunden jeden Tag eine Kapsel Cistus gegeben und das gut 20 Tage lang. Hunde, die bei diesem Versuch tatsächlich Cistus bekamen hatten weniger Zecken als anders geschützte Hunde. Wobei es wohl fünf Tage dauerte, ehe das Cistus eine erste Wirkung entfalten konnte.

Menschen wird eine Dosis von 2 Cistus-Kapseln (400 mg Cistus-Extrakt) pro Tag in der Zeckensaison empfohlen. Natürlich kann auch das Trinken von Cistustee eine Wirkung entfalten.

Weitere natürliche Anti-Zeckenmittel

Aber Cistus bzw. Zistrosentee ist nicht das einzige natürliche Abwehrmittel, das gegen Zecken eingesetzt werden kann:

Zecken übertragen gefährliche Krankheiten

Auf Antizeckenmittel zu verzichten ist aber keine gute Lösung, denn die gefährlichen Blutsauger übertragen bei ihrer Mahlzeit Krankheiten, die unterschiedlich gefährlich für uns und unsere vierbeinigen Gefährten sein können.

  • Borreliose, ausgelöst durch Bakterien, gefährlich für Mensch und Hund. Katzen sind wohl weniger stark betroffen.
  • Babesiose (Hundemalaria), Parasiten.
  • Ehrlichiose (Bakterien), betrifft vor allem Hunde, ist dann besonders für Welpen gefährlich.
  • Anaplasmose (Bakterien), schädigt die Blutzellen der betroffenen Hunde. Können auch andere Säugetiere und dabei auch den Menschen betreffen. Kann mit Antibiotika behandelt werden.
  • FSME (Viren), Frühsommer-Meningoenzephalitis, betrifft vor allem den Menschen, allerdings können in sehr seltenen Fällen auch Hunde und Pferde an der FSME erkranken. Für Deutschland existieren sogenannte FSME-Karten. Wer sich in betroffenen Gebieten häufig in freier Natur aufhält, bei dem die Gefahr eines Zeckenstichs besonders hoch ist, dem wird eine Impfung gegen diese gefährliche Krankheit empfohlen. Früher war vor allem Süddeutschland von FSME betroffen, das Gebiet vergrößert sich aber von Jahr zu Jahr.

Zecken beherbergen die verschiedensten Erreger und übertragen diese durch Stiche. Das kann sowohl beim Menschen, als auch beim Tier zu schweren Krankheiten führen. Teilweise kann man impfen (den Menschen gegen FSME, den Hund gegen Borrliose), noch besser ist es, es erst gar nicht zum Zeckenstich kommen zu lassen. Sticht doch einmal eine Zecke zu, sollte man unbedingt diese schnell entfernen, zum Beispiel mit einer Zeckenkarte (Zecken enfernen).

 

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