Bitterschokolade – Jungbrunnen fürs Gehirn

Schokolade Nervennahrung

In Kakao sind Flavonoide (vereinzelt auch nur Flavone genannt) enthalten, die die Durchblutung unseres zentralen Nervensystems fördern. Mit einer Tasse Kakao bzw. einer leckeren Trinkschokolade tut man also direkt etwas für Gedächtnis, Konzentration und Erinnerungsvermögen. Die Inhaltsstoffe im Kakao sollen zudem das Herz schützen, die Psyche stärken und auch Arthritis vorbeugen.

Es gibt Studien, die zeigen, dass Flavanole in dunkler Schokolade auch gut für die Herzgesundheit sein können. Vielen gilt Schokolade auch als Nervennahrung.

Bitterschokolade ist gesund

Allerdings sollte man, um diese gesunde Effekte zu erzielen, nicht gerade Vollmilchschokolade essen, sondern eben möglichst dunkle Schokolade bzw. Bitterschokolade. Dunkle Schokolade bzw. Bitterschokolade hat einen besonders hohen Kakaoanteil, dass macht sie bittererer vom Geschmack, aber eben auch zum gesunden Superfood für den Alltag. Der Kakaoanteil sollte bei mindestens 70 Prozent liegen, damit positive Effekte eintreten können.

Und wie so häufig gilt: Die Menge macht es. Also nicht kiloweise Schokolade essen, sondern einfach mal ein paar Stücke genießen.

Der positive Effekt von ein, zwei Stücken dunkler Schokolade ist meist auch, dass man seinen Heißhunger auf Süßes damit durchaus bekämpfen kann.

Flavone oder Flavonoide?

Flavone gehören zu den Flavonoiden. Zu diesen gehören auch Chalkone, Aurone, Flavanonole und andere Stoffe, die alle ähnlich gute Eigenschaften und auch ähnlich aufgebaut sind haben. Flavonoide sind eine Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe. Zu diesen gehören auch viele Blütenfarbstoffe. Flavonoide sind universell in Pflanzen vorhanden. Daher kommen sie auch in unserer Nahrung vor. Ihnen werden besondere antioxidative Eigenschaften zugeschrieben. Etliche flavonoidhaltige Pflanzen werden auch medizinisch genutzt.

Entdeckt wurden die Flavonoide in den 1930er Jahren durch den Nobelpreisträger Albert von Szent-Györgyi Nagyrápolt. Dieser bezeichnete diese zunächst als Vitampin P. Das „P“ im Vitamin P steht für „Permeabilitätsfaktor“.

Flavanole wie die Proanthozyanidine sind die häufigsten Polyphenole in der Nahrung. Sie finden sich v.a. in Beeren, Äpfeln, Rotwein, Tee und dunkler Schokolade. Besonders reich an Flavonolen sind Zwiebeln und Grünkohl

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